Chinesischer

Pu’er Tee

Pu’er Tee kommt aus der Provinz Yunnan im Südwesten Chinas. Ursprünglich war er der einfache Tee der dort lebenden nationalen Minderheiten, heute wird er als große Spezialität zelebriert. Pu’er Tee wurde schon in frühen Jahrhunderten ins westliche Ausland und nach Tibet exportiert und zu dem Zweck in Cakes gepresst. Hauptumschlagplatz war der Ort Pu’er, von ihm hat der Tee seinen Namen.
Pu’er Tee ist ein post-fermentierter Tee. Er wird ähnlich wie grüner Tee hergestellt. Beim starken Erhitzen, dem Shaqing, „das Grüne töten“ läßt man ihn aber nicht ganz so heiß werden. Deshalb werden nicht alle Enzyme deaktiviert. Während der Lagerung arbeiten Enzyme und Mikroben langsam und unaufhörlich im Blatt. Der Tee wird mit den Jahren dunkler. Es gibt 2 Arten von Pu’er Tee: Sheng Pu’er, der „rohe“ Pu’er, entsteht langsam, über mehrere Jahre, während des natürlichen Alterungsprozesses. Shu Pu’er, der „gekochte“ Pu’er, entsteht durch schnelles Reifen. Die Teeblätter werden in einem heißen, feuchten Raum zu einem großen Haufen aufgeschichtet und mit einem schweren Tuch bedeckt. So läßt man ihn etwa 2 Monate kompostieren. Beide Sorten reifen langsam nach, weshalb die Cakes oft über Jahrzehnte gelagert werden. 80-jährige Sheng Pu’er Cakes werden heute zu astronomischen Preisen gehandelt – ein Gramm kostet manchmal mehr als ein Gramm Gold. Während der Shu Pu’er eher zu süßlichen Noten neigt, geht der Sheng Pu’er in eine andere Richtung. Je nach Entwicklungsstufe kann er einen anderen Geschmack annehmen, von grasig-pflanzlich über fruchtig-nussig bis erdig-bittersüß. In China wird Pu’er Tee während und nach dem Essen als Digestif getrunken und soll beim Abnehmen helfen.

Produktkategorie „Pu’er Tee“

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